Urologische Tumore

  • Beim Prostatatumor gibt es keine typischen Frühsymptome! Deshalb ist die sinnvollste Maßnahme die jährliche Vorsorge.
  • Insbesondere die schmerzlose Blutbeimengung im Urin bedarf einer sofortigen urologischen Abklärung, um einen Blasen- oder Nierentumor auszuschließen. Dabei kommen in unserer Praxis moderne schmerzarme Untersuchungstechniken zur Anwendung (video-kontrollierte flexible Blasenspiegelung, moderne Ultraschalltechnik und streng indikationsbezogene Röntgenuntersuchungen mit Durchleuchtungsmöglichkeit).
  • Bei Früherkennung der Nierentumore spielt Ultraschall die wichtigste Rolle, da kleine, gut behandelbare Nierentumore keine Beschwerden im Frühstadium verursachen. Aufgrund der tiefen Lage der Nieren im hinteren Bauchraum entziehen sich Nierentumore im Frühstadium auch der körperlichen Untersuchung. Sie werden heutzutage meist als Zufallsbefunde im Rahmen der Bildgebung diagnostiziert.).
  • Bei jeder schmerzlosen Vergrößerung im Bereich des Hodens muss ein Hodentumor ausgeschlossen werden, insbesondere bei jüngeren Männern.

Dank unserer langjähriger Expertise greifen wir immer, wo es technisch realisierbar und medizinisch sinnvoll ist, zur minimal invasiver Technik (Laparoskopie, Schlüssellochchirurgie), die dem Patienten größere Schnitte, Blutverlust sowie stärkere postoperative Schmerzen erspart und eine schnellere Genesung ermöglicht.

Bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen kann die Heilung durch eine Operation bzw. Operation alleine nicht mehr erzielt werden. In solchen Fällen kommen medikamentöse Behandlungen in Form von Chemotherapie, Hormontherapie und Immuntherapie in Einsatz. Beide Praxisinhaber besitzen die Zusatzbezeichnung "Medikamentöse Tumortherapie" und die KV-Zulassung zur Durchführung derartiger Behandlungen. Die Therapie erfolgt ambulant zu Hause (Tabletten), in der Praxis (Infusionen) und bei Bedarf (komplexe komplikationsträchtige Schemata, abgeschwächte Patienten) auch im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen.

 

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