Vorsorge des Mannes

Die Kassenmedizin garantiert ab dem 45. Lebensjahr beim Mann einmal jährlich die Vorsorgeuntersuchung.

Die G-BA-Richtlinie legt folgende Bestandteile der Untersuchung fest:

  • gezielte Anamnese
  • Inspektion und Palpation des äußeren Genitales einschließlich der entsprechenden Hautareale
  • Abtasten der Prostata vom After aus
  • Palpation regionärer Lymphknoten
  • Befundmitteilung mit anschließender diesbezüglicher Beratung.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Jährlich erkranken in Deutschland 60.000 Männer neu an dieser Krankheit.

Nur im Frühstadium kann Prostatakrebs geheilt werden.

Findet sich ein Prostatakrebs in der Familie, sollte die Vorsorge bereits ab dem 40. Lebensjahr beginnen.

Dem gesetzlich versicherten Patienten steht grundsätzlich eine "ausreichende, zweckmäßige und medizinisch notwendige Versorgung" zu.

 

Durch den Fortschritt in Wissenschaft und Technik stehen uns heute Mittel zur Verfügung, um diese unbedingt notwendige Versorgung zu optimieren und besonders in der Vorsorgemedizin weitere wünschenswerte Leistungen anzubieten. Die Krankenversicherer wachen im Interesse der Erhaltung dieses Systems über das Wirtschaftlichkeitsgebot bei den Leistungserbringern (Ärzten). Leistungen, die im konkreten Fall nicht zweckmäßig oder erforderlich im Sinne des Wirtschaftlichkeitsgebotes sind, dürfen nicht auf Kassenkosten erbracht werden, auch wenn sie für andere Fälle durchaus im Leistungskatalog der GKV enthalten sind.

 

Was „ausreichend, zweckmäßig, medizinisch notwendig„ und außerdem noch „wirtschaftlich“ ist, entscheiden die Vertreter der Krankenkassen, Ärzte und Politiker. Dies sind Kompromisse, die nicht immer allen Seiten gerecht werden.

Mit den in der Praxis ausliegenden Katalog und Flyern möchten wir Sie über zusätzliche und sinnvolle Leistungen, die wir in unserer Praxis erbringen können, informieren. Darin finden Sie unsere Angebote der individuellen Gesundheitsleistungen (IGEL) mit medizinischen Erläuterungen und Preisen. 

 

Eine privatärztliche Vergütung darf nur dann gefordert werden, wenn für Leistungen, die nicht Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung sind, vorher die schriftliche Zustimmung der Versicherten eingeholt und dieser auf die Pflicht der Übernahme der Kosten hingewiesen wurde. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass Sie uns die Kostenübernahme schriftlich zusichern müssen (Grundlage: Gebührenordnung für Ärzte – GOÄ in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Februar 1996 (BGBI.I.Nr. 10, S. 210 vom 22. Februar 1996) zuletzt geändert durch Artikel 17 des Prodologengesetzes – PodG vom 20. November 2001).

 

Im Rahmen der Vorsorge bieten wir folgende Zusatzuntersuchungen an:

 

  • Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA)
  • Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Harnblase
  • Ultraschalluntersuchung vom Enddarm aus (Transrektaler Ultraschall, TRUS)
  • Urinuntersuchung auf Blasenkrebs (UBC Rapid Test)
  • Immunologischer Stuhltest (ScheBo) zur Darmkrebsfrüherkennung

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